Bestehende Finanzierung
Anschlussfinanzierung in Speyer
Wenn Ihre Zinsbindung ausläuft, geht es um die Restschuld, eine neue Zinsbindung und die Frage: bei der bisherigen Bank verlängern oder wechseln? Wir schauen uns Ihre bestehende Finanzierung in Ruhe gemeinsam an – am besten früh genug.
Das brauchen wir für eine Einschätzung
- 1Aktueller Darlehensvertrag mit Restschuld
- 2Datum, an dem die Zinsbindung endet
- 3Aktuelle monatliche Rate
- 4Vorliegendes Verlängerungsangebot Ihrer Bank, falls vorhanden
- 5Ihre Pläne für die nächsten Jahre
Ende der Zinsbindung
Die meisten Immobiliendarlehen sind nicht bis zur vollständigen Rückzahlung festgeschrieben, sondern nur für eine vereinbarte Zinsbindung – oft zehn oder fünfzehn Jahre. Endet diese Frist, ist das Darlehen in der Regel noch nicht getilgt: Für den verbleibenden Betrag braucht es eine neue Vereinbarung. Genau das ist die Anschlussfinanzierung.
Wann Sie sich darum kümmern sollten
Ein erster Blick lohnt sich etwa drei bis fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindung. Dann bleibt Zeit, Unterlagen zu sortieren, Angebote in Ruhe zu vergleichen und – falls sinnvoll – Konditionen im Voraus zu sichern. Spätestens sechs bis zwölf Monate vorher sollte das Thema auf dem Tisch liegen, damit kein Zeitdruck entsteht.
Restschuld realistisch einordnen
Die Restschuld zum Ende der Zinsbindung steht in Ihrem Darlehensvertrag oder im aktuellen Tilgungsplan. Sie ist die Grundlage für alles Weitere: Höhe des neuen Darlehens, mögliche Rate, Laufzeit. Oft lässt sich die Restschuld zusätzlich durch Sondertilgungen oder Guthaben aus einem Bausparvertrag reduzieren.
Neue Zinsbindung wählen
Für die Anschlussfinanzierung legen Sie Zinsbindung und Tilgung neu fest. Eine lange Zinsbindung gibt Planungssicherheit, eine kürzere mehr Flexibilität. Entscheidend ist, wie lange Sie die Immobilie halten wollen, wie hoch die Restschuld am Ende sein darf und welche Rate dauerhaft zu Ihrem Haushalt passt.
Prolongation bei der bisherigen Bank
Ihre Bank schickt in der Regel einige Monate vor Ablauf ein Verlängerungsangebot – die Prolongation. Der Vorteil: wenig Aufwand, keine neue Grundschuldbestellung, keine erneute Objektbewertung. Der Nachteil: Sie sehen nur ein einziges Angebot. Ein Vergleich zeigt, ob es marktgerecht ist.
Wechsel zu einer anderen Bank
Beim Wechsel wird das Restdarlehen von einem neuen Darlehensgeber abgelöst. Der Ablauf ist eingespielt: neue Unterlagen, Zusage, Abtretung der Grundschuld. Sinnvoll ist ein Wechsel, wenn die Konditionen oder die gewünschten Freiheiten – etwa Sondertilgungen oder Tilgungswechsel – spürbar besser sind.
Forward-Darlehen
Mit einem Forward-Darlehen sichern Sie sich heute Konditionen für einen Zeitpunkt bis zu mehreren Jahren in der Zukunft. Dafür verlangen Darlehensgeber üblicherweise einen Aufschlag je Monat Vorlaufzeit. Ob sich das lohnt, ist keine reine Rechenfrage, sondern auch eine Frage Ihres Sicherheitsbedürfnisses.
Umschuldung als mögliche Variante
Ergänzend kann eine Umschuldung sinnvoll sein – etwa um mehrere Darlehen zusammenzuführen, die Rate anzupassen oder Sondertilgungen zu ermöglichen. Sie ist eine von mehreren Möglichkeiten im Rahmen der Anschlussfinanzierung, kein eigener Königsweg. Wir schauen uns an, ob sie in Ihrem Fall überhaupt Vorteile bringt.
Mögliche Kosten eines Bankwechsels
Beim Wechsel entstehen meist Kosten für die Abtretung oder Neubestellung der Grundschuld bei Notar und Grundbuchamt. Sie liegen häufig im niedrigen dreistelligen Bereich und lassen sich vorab beziffern. Diese Kosten gehören in jeden Vergleich – sonst wirkt ein Angebot günstiger, als es ist.
Persönliche Prüfung Ihrer Finanzierung
Ich sehe mir Ihren bestehenden Vertrag, die Restschuld und Ihre Pläne an und stelle die Wege gegenüber: Prolongation, Bankwechsel, Forward-Darlehen oder Umschuldung. Das geht persönlich in Speyer und der Pfalz, ebenso im Rhein-Neckar-Raum – und auf Wunsch per Telefon oder Video. Sie bekommen eine verständliche Einordnung und entscheiden anschließend in Ruhe selbst.
Sie planen dagegen einen Kauf oder Neubau? Dann führt der Weg über die Baufinanzierung. Eine erste Orientierung in Zahlen geben die Rechner.
Rate und Restschuld berechnen – und ein erster Überblick in Zahlen ist gemacht. Zum Weiterlesen: Anschlussfinanzierung: der richtige Zeitpunkt.
Warum die Prüfung bei mir
- Ein persönlicher Ansprechpartner für Ihre bestehende Baufinanzierung
- Tätigkeit als Immobiliardarlehensvermittler nach § 34i Abs. 1 GewO
- Zugang zu über 400 Banken und Finanzierungspartnern für den Vergleich
- Persönliche Beratung auf Deutsch und Englisch
FAQ
Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie einfach an – oft ist sie in zwei Minuten geklärt.
- Wann sollte ich mich kümmern?
- Sinnvoll ist ein erster Blick etwa drei bis fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindung. So bleibt Zeit, verschiedene Wege in Ruhe zu vergleichen.
- Was passiert, wenn ich nichts unternehme?
- Ohne Anschlussvereinbarung wird das Darlehen zum Ende der Zinsbindung fällig. In der Praxis unterbreitet die Bank vorher ein Verlängerungsangebot – wer es ungeprüft annimmt, verzichtet allerdings auf den Vergleich.
- Prolongation oder Bankwechsel?
- Die Prolongation ist bequem, der Wechsel eröffnet mehr Auswahl. Sinnvoll ist, beides mit denselben Zahlen zu vergleichen und die Wechselkosten einzurechnen.
- Ist ein Wechsel aufwendig?
- Ein Wechsel ist ein eingespielter Vorgang. Die notwendigen Schritte begleite ich für Sie.
- Kann ich meine Rate verändern?
- Häufig ja. Bei einer Anschlussfinanzierung lassen sich Rate, Tilgung und Sondertilgungsmöglichkeiten neu festlegen.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben.
Ein erstes Gespräch ist unverbindlich – telefonisch, per WhatsApp oder über das Kontaktformular.